Dicke Regeln und fette Konzepte: Eine Gebrauchsanweisung für philosophischen Nebel

Dicke Regeln und fette Konzepte: Eine Gebrauchsanweisung für philosophischen Nebel Oder: Wie man „es ist halt kompliziert" in einen akademischen Aufsatz verwandelt und dafür zitiert wird Es gibt in der Philosophie eine ehrwürdige Tradition, …

12 Min. Lesezeit

Oder: Wie man „es ist halt kompliziert" in einen akademischen Aufsatz verwandelt und dafür zitiert wird

Es gibt in der Philosophie eine ehrwürdige Tradition, Probleme nicht zu lösen, sondern sie so lange umzuformulieren, bis sie sich in einer Wolke aus Fachterminologie auflösen wie ein Stück Zucker in einem besonders prätentiösen Tee. Die Theorie der thick rules und der thick concepts gehört zu den elegantesten Exemplaren dieser Gattung. Sie klingt ungefähr so, wie es sich anfühlt, wenn jemand in einem Meeting sagt „Das ist gar nicht so einfach" — nur dass es diesmal dreihundert Seiten dauert und einen Verlagsvertrag bei Oxford University Press nach sich zieht.

Aber der Reihe nach.

Was sind thick concepts?

Bernard Williams hat in Ethics and the Limits of Philosophy (1985) eine Unterscheidung eingeführt, die seitdem so viel philosophische Aufmerksamkeit genossen hat, dass man fast vergessen könnte, wie wenig sie eigentlich erklärt. Die Idee ist folgende: Es gibt thin concepts — das sind Begriffe wie „gut", „richtig", „soll" — die rein evaluativ sind, also nur bewerten, ohne viel über die Welt zu sagen. Und dann gibt es thick concepts — Begriffe wie „grausam", „mutig", „großzügig" — die angeblich gleichzeitig beschreiben und bewerten. Wenn ich jemanden „grausam" nenne, so die Theorie, dann beschreibe ich sein Verhalten (er verursacht absichtlich Leid) und bewerte es zugleich negativ. Beschreibung und Norm sind untrennbar verschmolzen, wie Milch und Kaffee in einem Latte Macchiato, den niemand bestellt hat.

Hilary Putnam griff das in The Collapse of the Fact/Value Dichotomy (2002) begeistert auf und verkündete, dies beweise, dass die gesamte Unterscheidung zwischen Fakten und Werten zusammenbreche. Die Sein-Sollen-Schranke, dieses notorische Hindernis, über das sich Philosophen seit Hume die Stirn einrennen? Erledigt. Denn schaut her: In „grausam" steckt beides drin. Problem gelöst. Applaus.

Was bei genauerer Betrachtung ungefähr so überzeugend ist wie die Behauptung, man habe das Problem der Schwerkraft gelöst, indem man ein Wort erfunden hat, das gleichzeitig „fallend" und „unerwünscht" bedeutet.

Das Wunder der normativen Selbstbefruchtung

Denn hier liegt das erste Problem, und es ist kein kleines: Angenommen, „grausam" enthält tatsächlich eine Verschmelzung von Beschreibung und Bewertung. Wunderbar. Aber wer sagt, dass ich Grausamkeit vermeiden soll?

Das klingt vielleicht wie eine absurde Frage, aber genau darum geht es. Das Sein-Sollen-Problem fragt nicht, ob wir Wörter haben, die irgendwie nach beidem klingen. Es fragt, ob aus der Beschreibung dessen, was ist, logisch folgt, was sein soll. Und die bloße Existenz eines Wortes, das deskriptive und evaluative Elemente enthält, beantwortet diese Frage so wenig, wie ein Wort, das gleichzeitig „Katze" und „süß" bedeutet, beweist, dass Katzen objektiv süß sind (auch wenn sie es offensichtlich sind, aber das ist eine andere Debatte).

Williams selbst war sich dessen bewusster, als seine Nachfolger es gerne hätten. Er warnte ausdrücklich davor, thick concepts als Lösung des Sein-Sollen-Problems zu verkaufen. Putnam ging diesen Schritt trotzdem, mit der Zuversicht eines Mannes, der einen Regenschirm aufspannt und erklärt, das Wetterproblem sei damit ein für alle Mal gelöst.

Um es mit Popper zu sagen: Eine echte Lösung müsste zeigen, warum die evaluative Komponente von „grausam" verbindlich ist. Stattdessen wird sie einfach ins Wort hineingesteckt und dann triumphierend wieder herausgezogen, wie ein Zauberer, der das Kaninchen findet, das er selbst im Hut versteckt hat. Das ist keine Überbrückung der Sein-Sollen-Schranke. Das ist eine petitio principii mit linguistischem Dekor.

Welches thick concept darf es denn sein?

Nehmen wir an, wir schlucken die Theorie trotzdem. Thick concepts enthalten Normen. Schön. Aber welche thick concepts sind die richtigen?

Denn verschiedene Kulturen, Epochen und Gemeinschaften haben durchaus verschiedene thick concepts. Was in einer viktorianischen Gesellschaft als „unschicklich" galt — ein thick concept par excellence, deskriptiv und evaluativ zugleich — ist in einer anderen Gesellschaft ein Grundrecht. Was ein Spartaner „feige" nannte, war für einen Quäker moralisch geboten. Das japanische Konzept der giri (Pflicht/Loyalität) enthält normative Elemente, die in einem westlichen Kontext teilweise als Unterwürfigkeit gelten würden.

Wenn thick concepts die Normen gleich mitliefern, dann liefern verschiedene thick concepts verschiedene Normen. Und damit stehen wir wieder exakt dort, wo wir angefangen haben: Wir brauchen ein Kriterium, um zwischen thick concepts zu unterscheiden. Ein Kriterium, das nicht selbst ein thick concept sein kann, weil es sonst zirkulär wäre. Mit anderen Worten: Wir brauchen ein thin Prinzip, um die thick concepts zu sortieren. Was ungefähr so ist, als hätte man eine prachtvolle Sammlung von Kompassen, von denen jeder in eine andere Richtung zeigt, und bräuchte jetzt einen weiteren Kompass, um herauszufinden, welcher der richtige ist.

Und hier — wie ein ungebetener Gast bei einer Dinnerparty, der immer genau dann auftaucht, wenn man dachte, man hätte ihn endlich losgeworden — betritt die Theorie der thick rules die Bühne.

Thick Rules: Die Kunst, „es kommt darauf an" in eine Theorie zu verwandeln

Die Idee der thick rules ist im Wesentlichen folgende: Dünne, formale Regeln — „lüge nicht", „halte Versprechen", „maximiere den Nutzen" — funktionieren nicht, weil sie den Kontext ignorieren. Wirkliche moralische Kompetenz, so die Theorie, besteht darin, Regeln zu befolgen, die mit Kontextwissen, Erfahrung und praktischer Weisheit angereichert sind. Regeln, die sozusagen dick sind. (Die Linie führt von Aristoteles’ phronesis über Ryles knowing how (1949) bis zu den Gebrüdern Dreyfus und ihrem Expertise-Modell.)

Ein dünne Regel sagt: „Lüge nicht." Eine dicke Regel sagt: „Lüge nicht, außer wenn es den Umständen nach angemessen erscheint, wobei die Angemessenheit sich aus dem kontextuellen Zusammenspiel relevanter Faktoren ergibt, die ein erfahrener moralischer Akteur intuitiv erfasst."

Falls Ihnen an dieser Stelle ein leises Unbehagen beschleicht: Ja. Genau.

Denn was hier passiert, ist Folgendes: Die Theorie der thick rules behauptet, dass moralische Regeln nur funktionieren, wenn sie mit einer unbestimmten, nicht vollständig artikulierbaren, kontextabhängigen Schicht praktischer Weisheit angereichert sind. Was operativ bedeutet: Man kann nie wissen, ob man die Regel richtig anwendet, es sei denn, man ist ein Experte, und der Experte ist derjenige, der die Regel richtig anwendet.

Hubert Dreyfus und Stuart Dreyfus haben in Mind over Machine (1986) ein einflussreiches Stufenmodell der Expertise entwickelt, das genau diese Struktur hat: Der Novize folgt dünnen Regeln. Der Fortgeschrittene berücksichtigt Kontext. Der Experte handelt intuitiv und kann seine Gründe oft nicht einmal mehr explizit benennen. Was sich anhört wie eine empirische Theorie über Lernprozesse und auch als solche durchaus Verdienste hat, aber als normative Theorie ein beachtliches Problem erzeugt.

Das Expertenproblem, oder: Der Mann, der seinen eigenen Führerschein ausstellt

Wer ist der Experte? Nun, derjenige, der die dicken Regeln richtig anwendet. Und woran erkennt man, dass er sie richtig anwendet? Daran, dass er ein Experte ist.

Falls Ihnen diese Argumentationsstruktur bekannt vorkommt: Sie ist es. Es ist ein Zirkel, und zwar kein hermeneutischer (der wenigstens das Anstandsgefühl besitzt, sich seiner selbst zu schämen), sondern ein fröhlicher, ungenierter, tautologischer Zirkel. Er hat die logische Struktur eines Mannes, der behauptet, ein exzellenter Autofahrer zu sein, und als Beweis seinen eigenen Führerschein vorlegt, den er sich selbst ausgestellt hat, weil er ja ein exzellenter Autofahrer ist.

Jonathan Dancy, der bedeutendste Vertreter des moralischen Partikularismus, geht sogar noch weiter und argumentiert in Ethics Without Principles (2004), dass es überhaupt keine allgemeinen moralischen Regeln gebe — jede Situation sei einzigartig, und der moralische Akteur müsse jeweils von Neuem urteilen. Was die thick rules gewissermaßen ins Extrem treibt: Die Regel ist so dick geworden, dass sie jeden einzelnen Fall einzeln umfasst, was definitionsgemäß keine Regel mehr ist, sondern eine Aufzählung. Dancy hat damit zumindest die Ehrlichkeit, zu Ende zu denken, was die Thick-Rules-Theorie eigentlich impliziert.

Die Immunisierungsstrategie, oder: Warum die Theorie nie falsch sein kann

Und hier kommen wir zum eigentlichen Kern des Problems, und er ist, um im kulinarischen Bild zu bleiben, ziemlich fett.

Die Theorie der thick rules ist nicht falsifizierbar. Sie ist es nicht ein bisschen, sie ist es nicht unter bestimmten Umständen — sie ist es prinzipiell nicht, und das ist kein Zufall, sondern ihre zentrale Funktion.

Beobachten wir die Mechanik: Jemand wendet eine thick rule an und das Ergebnis ist schlecht. Was sagt die Theorie? „Dann war die Regel nicht dick genug." Oder: „Dann wurde der Kontext nicht richtig erfasst." Oder: „Dann war der Akteur noch kein Experte." In keinem denkbaren Fall kann die Theorie scheitern, denn jedes Gegenbeispiel wird sofort in eine Bestätigung umgemünzt — der betreffende Fall zeigt ja gerade, warum man die Regeln noch dicker, den Kontext noch feiner, die Expertise noch tiefer hätte ansetzen müssen.

Hans Albert hat für diese Art von Manöver in Traktat über kritische Vernunft (1968) den Begriff der Immunisierungsstrategie geprägt, und er hätte an thick rules seine helle Freude gehabt, denn sie sind das Paradebeispiel. Eine Theorie, die jeden denkbaren Ausgang als Bestätigung verbucht, sagt nichts über die Welt. Sie ist, um Poppers Terminologie zu verwenden, empirisch gehaltlos. Sie hat die explanatorische Kraft eines Horoskops und die Präzision einer Wettervorhersage, die sagt: „Morgen wird Wetter."

Die große Enthüllung, oder: Was die Theorie eigentlich sagt

Lassen wir den ganzen terminologischen Apparat einmal beiseite und fragen uns, was die Theorie der thick rules, entkleidet aller akademischen Verpackung, eigentlich behauptet. Die Antwort lässt sich in zwei Sätzen zusammenfassen:

  1. Moralische Entscheidungen sind kontextabhängig und kompliziert.
  2. Menschen mit mehr Erfahrung treffen tendenziell bessere Entscheidungen.

Das ist — ich hoffe, Sie sitzen — nicht falsch. Es ist sogar offensichtlich wahr. Es ist so offensichtlich wahr, dass meine Großmutter es gewusst hat, ohne jemals von Aristoteles’ phronesis, Ryles knowing how oder den Dreyfus-Brüdern gehört zu haben. Meine Großmutter hätte gesagt: „Na, das muss man halt im Einzelfall sehen" und „Frag jemanden, der sich auskennt." Was exakt dasselbe ist, nur ohne die dreihundert Seiten und den Verlagsvertrag.

Die gesamte Theorie der thick rules und thick concepts lässt sich also folgendermaßen zusammenfassen: Es gibt ein altes, tiefes, hartnäckiges philosophisches Problem (die Sein-Sollen-Schranke, die Frage nach der Begründung moralischer Normen), und die Lösung besteht darin, sehr gescheit klingende Wörter zu erfinden, die das Problem nicht lösen, aber so tun, als hätten sie es gelöst, während man die eigentliche Arbeit an eine mysteriöse Entität namens „Erfahrung" oder „Expertise" delegiert, die nie genau genug spezifiziert wird, um überprüfbar zu sein.

Was, wenn man es recht bedenkt, ein ziemlich dicker Trick ist.

Der perfekte Kreislauf: Wie thick concepts und thick rules einander retten (und ertrinken)

Fassen wir das schöne Zusammenspiel noch einmal zusammen, denn es hat die elegante Struktur eines Escher-Treppenhauses — jede Stufe sieht aus, als ginge sie nach oben, und am Ende steht man wieder da, wo man angefangen hat.

Thick concepts sollen die Sein-Sollen-Schranke überwinden, indem sie Beschreibung und Bewertung verschmelzen. Aber welches thick concept das richtige ist, hängt vom Kontext ab. Den Kontext richtig zu erfassen, erfordert thick rules — also Regeln, die mit praktischer Weisheit angereichert sind. Aber wer die thick rules richtig anwendet, bestimmt ein Experte. Der Experte wird daran erkannt, dass er thick concepts korrekt einsetzt. Was voraussetzt, dass man weiß, welches thick concept das richtige ist. Was vom Kontext abhängt. Und so weiter.

Es ist ein Zirkel in einem Zirkel in einem Zirkel, wie eine russische Matroschka-Puppe, die man aufmacht und drinnen findet man — dieselbe Puppe.

Warum das alles trotzdem Karriere macht

Man könnte sich fragen, warum eine Theorie, die im Wesentlichen „es ist kompliziert" sagt und dabei alle Gegenbeispiele absorbiert wie ein philosophisches schwarzes Loch, derart populär ist. Die Antwort ist einfach: Genau deshalb.

Eine Theorie, die nie falsch sein kann, ist ungeheuer beruhigend. Sie bietet intellektuellen Komfort, ohne intellektuelle Arbeit zu verlangen. Man kann in jedem Seminar, bei jeder Podiumsdiskussion, bei jedem moralischen Dilemma sagen: „Nun, das erfordert phronesis" oder „Das hängt vom thick concept ab" oder „Ein Experte würde hier anders urteilen" — und in jedem Fall klingt es klug, ist nicht widerlegbar und verlangt von niemandem, sich tatsächlich festzulegen.

Es ist, mit anderen Worten, die perfekte akademische Theorie.

Warum das nicht harmlos ist

Man könnte an dieser Stelle achselzuckend sagen: Na und? Thick concepts, thick rules — klingt ein bisschen wolkig, schadet aber nicht. Ist doch nur akademische Philosophie, wer liest das schon. Das ist ungefähr das Argument, das man auch über Religion hört: Ist doch nett, gibt den Leuten Halt, und den Weihnachtsbaum wollen wir ja auch nicht abschaffen.

Das Problem ist: Scheinlösungen sind nicht neutral. Sie sind aktiv schädlich, und zwar auf mindestens zwei Ebenen.

Erstens: Wer glaubt, die Frage sei gelöst, sucht nicht weiter. Wenn die akademische Philosophie sich damit zufriedengibt, dass „Grausamkeit" als thick concept die Sein-Sollen-Schranke irgendwie erledigt und der Rest eine Sache der phronesis ist, dann wird nicht mehr ernsthaft nach einer Lösung gesucht, die den Mindeststandards rationaler Theoriebildung genügt — also Widerspruchsfreiheit, Kritikoffenheit, empirische Prüfbarkeit und explizite Widerlegungsbedingungen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass eine solche Lösung existiert. Aber sie wird unter dem Wust aus Scheinlösungen begraben, so wie eine Karte, die tatsächlich zum Schatz führen könnte, in einer Bibliothek voller hübsch gezeichneter Fantasiekarten verschwindet. Das Ergebnis ist nicht bloß akademischer Stillstand. Es ist aktive Verhinderung von Fortschritt — denn jeder Ansatz, der in die richtige Richtung gehen könnte, muss sich zunächst durch Regalmeter von Literatur kämpfen, die das Problem entweder für gelöst oder für prinzipiell unlösbar erklärt.

Zweitens — und das ist der praktische Schaden: Thick rules delegieren moralische Urteile an Experten, ohne ein prüfbares Kriterium dafür zu liefern, wer ein Experte ist. In der Praxis heißt das: Wer als moralischer Experte gilt, bestimmt die moralischen Regeln. Und wer als moralischer Experte gilt, hängt ab von institutioneller Macht, sozialem Status, rhetorischer Begabung und der Fähigkeit, kontextgesättigte Formulierungen so einzusetzen, dass Widerspruch als Zeichen mangelnder phronesis erscheint. Das ist keine Theorie der Moral. Das ist eine Theorie der Autorität mit philosophischem Anstrich. Der falsche Experte, dem man folgt, weil man ja nicht wissen kann, welcher der richtige ist, liefert nicht bloß eine andere Meinung — er liefert eine Handlungsanweisung, die man per definitionem nicht kritisieren kann, weil jede Kritik als Beleg für die eigene Inkompetenz verbucht wird.

Drittens: Das Muster ist nicht auf die Ethik beschränkt. Überall, wo Scheinlösungen die Stelle echter Lösungen einnehmen, entsteht derselbe Effekt. Die Geschichte der Wissenschaft ist voll von Epochen, in denen ein bequemer Konsens die Suche nach besseren Theorien blockiert hat — nicht weil die bessere Theorie unbekannt war, sondern weil die Bereitschaft fehlte, den Konsens als das zu erkennen, was er war: eine kollektive Immunisierungsstrategie gegen unbequeme Fragen.

Die Theorie der thick concepts und thick rules ist eine solche Strategie. Sie immunisiert nicht eine bestimmte Norm gegen Kritik, sondern etwas Grundlegenderes: die Frage selbst. Sie verwandelt „Wie lässt sich das Sein-Sollen-Problem lösen?" in „Das Sein-Sollen-Problem ist gelöst (oder unlösbar), und wer das nicht sieht, hat nicht genug phronesis."

Es wäre an der Zeit, die Frage wieder zu öffnen.


Literatur:

  • Albert, H. (1968). Traktat über kritische Vernunft. Tübingen: Mohr Siebeck.
  • Bunge, M. (1974–1989). Treatise on Basic Philosophy, 8 Bde. Dordrecht: Reidel.
  • Bunge, M. & Mahner, M. (2004). Über die Natur der Dinge. Stuttgart: Hirzel.
  • Dancy, J. (2004). Ethics Without Principles. Oxford: Oxford University Press.
  • Dreyfus, H. & Dreyfus, S. (1986). Mind over Machine: The Power of Human Intuition and Expertise in the Era of the Computer. New York: Free Press.
  • Putnam, H. (2002). The Collapse of the Fact/Value Dichotomy and Other Essays. Cambridge, MA: Harvard University Press.
  • Ryle, G. (1949). The Concept of Mind. London: Hutchinson.
  • Williams, B. (1985). Ethics and the Limits of Philosophy. Cambridge, MA: Harvard University Press.