<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Satirische Kritik on Philosophie-Delor</title><link>https://philosophie-delor.github.io/de/satire/</link><description>Recent content in Satirische Kritik on Philosophie-Delor</description><generator>Hugo</generator><language>de</language><copyright>Frieder Delor</copyright><lastBuildDate>Sun, 22 Mar 2026 00:00:00 +0000</lastBuildDate><atom:link href="https://philosophie-delor.github.io/de/satire/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>So frei wie ein Bratenwender</title><link>https://philosophie-delor.github.io/de/satire/kants-idealissmus/</link><pubDate>Sun, 22 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://philosophie-delor.github.io/de/satire/kants-idealissmus/</guid><description>&lt;p&gt;Dies ist der zweite Teil einer zweiteiligen Kant-Kritik. Der erste Teil — &lt;a href="https://philosophie-delor.github.io/de/satire/kants-imperativ/"&gt;„Die zwei Dogmen von Königsberg-7&amp;quot;&lt;/a&gt; — behandelt den kategorischen Imperativ und die universelle Menschenwürde.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="so-frei-wie-ein-bratenwender"&gt;So frei wie ein Bratenwender&lt;a class="anchor" href="#so-frei-wie-ein-bratenwender" aria-label="Link"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die Zivilisation von Königsberg-7, deren Sprengung im &lt;a href="https://philosophie-delor.github.io/de/satire/kants-imperativ/"&gt;ersten Teil&lt;/a&gt; dokumentiert wurde, ist inzwischen ausgestorben. Die galaktische Archäologie hat nie abschließend klären können, ob das Aussterben in irgendeinem Zusammenhang mit der Philosophie der Königsberger stand. Die Königsberger selbst hätten den Zusammenhang entschieden bestritten. Schließlich war ihre Philosophie nicht empirisch, und das Aussterben war es.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Die zwei Dogmen von Königsberg-7</title><link>https://philosophie-delor.github.io/de/satire/kants-imperativ/</link><pubDate>Sat, 21 Mar 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://philosophie-delor.github.io/de/satire/kants-imperativ/</guid><description>&lt;p&gt;Dies ist der erste Teil einer zweiteiligen Kant-Kritik. Der zweite Teil — &lt;a href="https://philosophie-delor.github.io/de/satire/kants-idealissmus/"&gt;So frei wie ein Bratenwender&lt;/a&gt; — behandelt Kants synthetische Urteile a priori, seine akausale Willensfreiheit und die Frage, warum der angebliche Aufklärer das Wissen aufheben musste, um zum Glauben Platz zu bekommen.&lt;/p&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;p&gt;Auf dem dritten Planeten des Doppelsternsystems Königsberg-7 lebte eine Zivilisation, die ein bemerkenswertes Problem gelöst hatte: Sie hatte eine Ethik entwickelt, die unter keinen Umständen an der Wirklichkeit scheitern konnte. Nicht weil sie besonders gut war, sondern weil sie so konstruiert war, dass die Wirklichkeit bei moralischen Fragen grundsätzlich nicht zuständig war. Die Moral stammte aus der reinen Vernunft. Die Wirklichkeit war empirisch. Und zwischen beiden verlief eine Grenze, die zu überschreiten als logisch unmöglich galt.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Expressivism</title><link>https://philosophie-delor.github.io/de/satire/expressivism/</link><pubDate>Sun, 08 Mar 2026 21:06:57 +0100</pubDate><guid>https://philosophie-delor.github.io/de/satire/expressivism/</guid><description>&lt;h1 id="die-vogelstrauß-taktik-der-ethik"&gt;Die Vogelstrauß-Taktik der Ethik&lt;a class="anchor" href="#die-vogelstrau%c3%9f-taktik-der-ethik" aria-label="Link"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Warum der Expressivismus scheitert – eine Kritik aus Sicht des kritischen Rationalismus&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im &lt;em&gt;Anhalter durch die Galaxis&lt;/em&gt; beschreibt Douglas Adams den Gefräßigen Plapperkäfer von Traal – ein Wesen von so erschütternder Dummheit, dass es glaubt: Wenn du es nicht sehen kannst, kann es dich auch nicht sehen. Die empfohlene Verteidigungsstrategie besteht darin, sich ein Handtuch um den Kopf zu wickeln. Der Plapperkäfer sieht, dass du ihn nicht sehen kannst, schließt daraus, dass er dich ebenfalls nicht sehen kann, und frisst dich folglich nicht.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Parfit und die normative Parallelwelt</title><link>https://philosophie-delor.github.io/de/satire/parfit/</link><pubDate>Sat, 07 Mar 2026 19:53:54 +0100</pubDate><guid>https://philosophie-delor.github.io/de/satire/parfit/</guid><description>&lt;h1 id="derek-parfit-und-die-normative-parallelwelt"&gt;Derek Parfit und die normative Parallelwelt&lt;a class="anchor" href="#derek-parfit-und-die-normative-parallelwelt" aria-label="Link"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Oder: Wie man eine ganze Etage einbaut und behauptet, es sei kein Stockwerk&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="1-der-unsichtbare-aufzug"&gt;1. Der unsichtbare Aufzug&lt;a class="anchor" href="#1-der-unsichtbare-aufzug" aria-label="Link"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Stellen Sie sich ein Gebäude vor. Ein ganz normales Gebäude. Erdgeschoss, erster Stock, zweiter Stock. Alles verständlich, alles begehbar, alles mit Türen und Treppen verbunden. Eines Tages kommt der Architekt und erklärt, es gebe noch ein weiteres Stockwerk. Es liegt irgendwo zwischen dem ersten und dem zweiten Stock. Man kann es nicht betreten, nicht sehen, nicht messen. Es hat keine Fenster, keine Wände, keine physische Ausdehnung. Aber es ist definitiv da. Es ist objektiv da. Es ist sogar &lt;em&gt;in einem starken Sinn&lt;/em&gt; da.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Thick Rules</title><link>https://philosophie-delor.github.io/de/satire/thick-rules/</link><pubDate>Fri, 06 Mar 2026 22:01:15 +0100</pubDate><guid>https://philosophie-delor.github.io/de/satire/thick-rules/</guid><description>&lt;h1 id="dicke-regeln-und-fette-konzepte-eine-gebrauchsanweisung-für-philosophischen-nebel"&gt;Dicke Regeln und fette Konzepte: Eine Gebrauchsanweisung für philosophischen Nebel&lt;a class="anchor" href="#dicke-regeln-und-fette-konzepte-eine-gebrauchsanweisung-f%c3%bcr-philosophischen-nebel" aria-label="Link"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Oder: Wie man „es ist halt kompliziert&amp;quot; in einen akademischen Aufsatz verwandelt und dafür zitiert wird&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es gibt in der Philosophie eine ehrwürdige Tradition, Probleme nicht zu lösen, sondern sie so lange umzuformulieren, bis sie sich in einer Wolke aus Fachterminologie auflösen wie ein Stück Zucker in einem besonders prätentiösen Tee. Die Theorie der &lt;em&gt;thick rules&lt;/em&gt; und der &lt;em&gt;thick concepts&lt;/em&gt; gehört zu den elegantesten Exemplaren dieser Gattung. Sie klingt ungefähr so, wie es sich anfühlt, wenn jemand in einem Meeting sagt „Das ist gar nicht so einfach&amp;quot; — nur dass es diesmal dreihundert Seiten dauert und einen Verlagsvertrag bei Oxford University Press nach sich zieht.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Das Searl Evangelium</title><link>https://philosophie-delor.github.io/de/satire/the-gospel-of-john/</link><pubDate>Mon, 02 Mar 2026 22:23:54 +0100</pubDate><guid>https://philosophie-delor.github.io/de/satire/the-gospel-of-john/</guid><description>&lt;h1 id="das-johannesevangelium-der-sprechakttheorie--oder-wie-searle-sich-mit-seinen-eigenen-sprechakten-aus-dem-ontologischen-sumpf-zieht-und-scheitert"&gt;Das Johannesevangelium der Sprechakttheorie — Oder: Wie Searle sich mit seinen eigenen Sprechakten aus dem ontologischen Sumpf zieht (und scheitert)&lt;a class="anchor" href="#das-johannesevangelium-der-sprechakttheorie--oder-wie-searle-sich-mit-seinen-eigenen-sprechakten-aus-dem-ontologischen-sumpf-zieht-und-scheitert" aria-label="Link"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;h2 id="eine-kritisch-rationalistische-intervention-gegen-john-searles-sprechakttheorie"&gt;Eine kritisch-rationalistische Intervention gegen John Searles Sprechakttheorie&lt;a class="anchor" href="#eine-kritisch-rationalistische-intervention-gegen-john-searles-sprechakttheorie" aria-label="Link"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;„In the beginning was the Word, and the Word was with God, and the Word was God.&amp;quot; — Johannes-Evangelium, 1:1. Oder, in der Searle-Version: „Am Anfang war der Sprechakt, und der Sprechakt war bei der Institution, und der Sprechakt war die Institution.&amp;quot; Man beachte den feinen, aber entscheidenden Unterschied: Während Johannes immerhin noch einen Gott bemüht, braucht Searle keinen. Er hat ja die Sprache.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>