<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Philosophie on Philosophie-Delor</title><link>https://philosophie-delor.github.io/de/philosophy/</link><description>Recent content in Philosophie on Philosophie-Delor</description><generator>Hugo</generator><language>de</language><copyright>Frieder Delor</copyright><lastBuildDate>Sat, 15 Aug 2026 19:38:41 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://philosophie-delor.github.io/de/philosophy/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Eine Leseliste für kritisches Denken</title><link>https://philosophie-delor.github.io/de/philosophy/reading_list/</link><pubDate>Sat, 15 Aug 2026 19:38:41 +0200</pubDate><guid>https://philosophie-delor.github.io/de/philosophy/reading_list/</guid><description>&lt;h1 id="wie-ich-empfehlen-würde-philosophie-zu-lesen"&gt;Wie ich empfehlen würde, Philosophie zu lesen&lt;a class="anchor" href="#wie-ich-empfehlen-w%c3%bcrde-philosophie-zu-lesen" aria-label="Link"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;h2 id="eine-leseliste-für-kritisches-denken"&gt;Eine Leseliste für kritisches Denken&lt;a class="anchor" href="#eine-leseliste-f%c3%bcr-kritisches-denken" aria-label="Link"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die übliche philosophische Leseliste beginnt oft bei Platon, führt über Aristoteles, Descartes, Hume und Kant und arbeitet sich anschließend durch die Philosophiegeschichte bis zur Gegenwart. Für einen historischen Überblick ist das nachvollziehbar. Als Einstieg in philosophisches Denken halte ich diese Reihenfolge für wenig sinnvoll.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer Platon, Kant, Nietzsche oder irgendeinen anderen bedeutenden Philosophen liest, steht bereits vor einem erkenntnistheoretischen Problem. Wie kann ich beurteilen, ob das Argument stimmt? Welche Voraussetzungen werden gemacht? Was würde gegen eine Behauptung sprechen? Welche Beobachtung könnte sie widerlegen? Handelt es sich überhaupt um eine überprüfbare Aussage? Verwechsle ich eine überzeugende Formulierung mit einem guten Argument? Welche Rolle spielen meine eigenen Intuitionen und Denkfehler?&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Was ist Philosophie?</title><link>https://philosophie-delor.github.io/de/philosophy/what-is-philosophy/</link><pubDate>Fri, 06 Feb 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://philosophie-delor.github.io/de/philosophy/what-is-philosophy/</guid><description>&lt;h1 id="was-ist-philosophie"&gt;Was ist Philosophie?&lt;a class="anchor" href="#was-ist-philosophie" aria-label="Link"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;Ein Versuch über die Selbstabschaffung eines Faches&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="ein-plädoyer-gegen-die-beliebigkeit"&gt;Ein Plädoyer gegen die Beliebigkeit&lt;a class="anchor" href="#ein-pl%c3%a4doyer-gegen-die-beliebigkeit" aria-label="Link"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Wer heute wissen will, was Philosophie ist, schlägt vielleicht auf Wikipedia nach. Was er dort findet, ist ernüchternd. Keine klare Definition, sondern eine Aneinanderreihung von Traditionen, Epochen, Schulen. Es gibt westliche Philosophie, östliche Philosophie, afrikanische Philosophie, feministische Philosophie, analytische und kontinentale Philosophie. Die Botschaft zwischen den Zeilen: Philosophie ist, was sich so nennt. Jede Tradition definiert für sich selbst, was sie unter dem Begriff versteht.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Was ist Qualität</title><link>https://philosophie-delor.github.io/de/philosophy/what-is-qualety/</link><pubDate>Thu, 05 Feb 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://philosophie-delor.github.io/de/philosophy/what-is-qualety/</guid><description>&lt;h1 id="was-ist-qualität"&gt;Was ist Qualität?&lt;a class="anchor" href="#was-ist-qualit%c3%a4t" aria-label="Link"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;h2 id="oder-warum-wir-alle-wissen-was-wir-nicht-erklären-können"&gt;Oder: Warum wir alle wissen, was wir nicht erklären können&lt;a class="anchor" href="#oder-warum-wir-alle-wissen-was-wir-nicht-erkl%c3%a4ren-k%c3%b6nnen" aria-label="Link"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Neulich stand ich in einem Baumarkt vor einem Regal mit Schraubenziehern. Dreiundzwanzig verschiedene Modelle, Preise zwischen 2,99 und 47 Euro. Ich nahm den billigsten in die Hand, dann den teuersten, und innerhalb von ungefähr drei Sekunden wusste ich: Der teure ist besser. Der Griff lag anders in der Hand, das Metall hatte ein anderes Gewicht, die Verarbeitung am Übergang zwischen Griff und Klinge war – ja, was eigentlich?&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Mindeststandards für eine gelingende philosophische Diskussion</title><link>https://philosophie-delor.github.io/de/philosophy/mindeststandards/</link><pubDate>Sun, 11 Jan 2026 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://philosophie-delor.github.io/de/philosophy/mindeststandards/</guid><description>&lt;h2 id="einleitung"&gt;Einleitung&lt;a class="anchor" href="#einleitung" aria-label="Link"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Philosophische Diskussion unterscheidet sich grundlegend von bloßem Meinungsaustausch, Ideologie oder weltanschaulichem Marketing. Sie zielt auf Wahrheitsfähigkeit und Erkenntnisgewinn. Wo bestimmte Mindeststandards fehlen, entsteht keine Philosophie, sondern Wunschdenken, Rhetorik oder Machtspiel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der folgende Text formuliert grundlegende Bedingungen, unter denen philosophische Diskussion überhaupt sinnvoll stattfinden kann. Diese Bedingungen sind keine inhaltlichen Dogmen, sondern methodische Voraussetzungen für alle Texte und Diskussionen auf dieser Website.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="grundbedingungen-philosophischer-diskussion"&gt;Grundbedingungen philosophischer Diskussion&lt;a class="anchor" href="#grundbedingungen-philosophischer-diskussion" aria-label="Link"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;h3 id="1-sache-statt-person"&gt;1. Sache statt Person&lt;a class="anchor" href="#1-sache-statt-person" aria-label="Link"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Philosophische Kritik richtet sich an Aussagen, Argumente und Begriffe – niemals an Personen. Psychologische Zuschreibungen, Motivunterstellungen oder moralische Bewertungen ersetzen kein Argument. Diese Trennung gehört zu den ältesten methodischen Einsichten der Philosophie und bildet eine Voraussetzung rationaler Auseinandersetzung&lt;sup id="fnref:1"&gt;&lt;a href="#fn:1" class="footnote-ref" role="doc-noteref"&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;.&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>