<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Kritik und Reviews on Philosophie-Delor</title><link>https://philosophie-delor.github.io/de/critics/</link><description>Recent content in Kritik und Reviews on Philosophie-Delor</description><generator>Hugo</generator><language>de</language><copyright>Frieder Delor</copyright><lastBuildDate>Mon, 12 Oct 2026 12:00:00 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://philosophie-delor.github.io/de/critics/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Der Irrtum des Utilitarismus</title><link>https://philosophie-delor.github.io/de/critics/utilltarissmus/</link><pubDate>Mon, 12 Oct 2026 12:00:00 +0200</pubDate><guid>https://philosophie-delor.github.io/de/critics/utilltarissmus/</guid><description>&lt;h1 id="der-irrtum-des-utilitarismus"&gt;Der Irrtum des Utilitarismus&lt;a class="anchor" href="#der-irrtum-des-utilitarismus" aria-label="Link"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Und die Lösung des Sein-Sollen-Problems im Licht der Evolution&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="einleitung"&gt;Einleitung&lt;a class="anchor" href="#einleitung" aria-label="Link"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;blockquote class=''&gt;
&lt;p&gt;„Hat man sein Warum des Lebens, so verträgt man sich fast mit jedem Wie. Der Mensch strebt nicht nach Glück; nur der Engländer tut das.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Friedrich Nietzsche, &lt;em&gt;Götzen-Dämmerung&lt;/em&gt;, Sprüche und Pfeile, § 12&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Menschen ertragen extremes Leid, wenn sie ein starkes Warum haben. Für ihre Kinder riskieren sie sogar das eigene Leben. Fehlt dieses Warum, wird das angenehmere Leben selbst zum vermeintlichen Oberziel. Diese Verwechslung prägt viele heutige ethische Ansätze.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Professor Hanno Sauer: Moral: Die (Eigen-)Erfindung von Gut und Böse</title><link>https://philosophie-delor.github.io/de/critics/sauer_moral/</link><pubDate>Sun, 10 May 2026 08:00:00 +0200</pubDate><guid>https://philosophie-delor.github.io/de/critics/sauer_moral/</guid><description>&lt;h2 id="moral-die-eigen-erfindung-von-gut-und-böse--wie-professor-hanno-sauer-durch-fehlschlüsse-zur-wunschmoral-gelangt"&gt;Moral: Die (Eigen-)Erfindung von Gut und Böse – Wie Professor Hanno Sauer durch Fehlschlüsse zur Wunschmoral gelangt&lt;a class="anchor" href="#moral-die-eigen-erfindung-von-gut-und-b%c3%b6se--wie-professor-hanno-sauer-durch-fehlschl%c3%bcsse-zur-wunschmoral-gelangt" aria-label="Link"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Professor Hanno Sauer (2023) gibt in seinem Buch &lt;em&gt;Moral. Die Erfindung von Gut und Böse&lt;/em&gt; vor, die Entstehung von Moral aus Evolution, Kooperation und Kultur wissenschaftlich zu rekonstruieren. Er verspricht eine objektive Herleitung, wie Sanktionen und Normen uns zu dem gemacht haben, was wir heute sind. Diesen Anspruch löst das Werk an keiner Stelle ein. Statt einer ergebnisoffenen Rekonstruktion betreibt Sauer exzessives Cherry-Picking bei Befunden und Theorien, um eine bestimmte, links-progressive Moralphilosophie zu unterfüttern. Was in sein Weltbild passt, wird breit ausgewalzt, während Gegenbefunde entweder ignoriert oder durch Fehlschlüsse und verzerrte Darstellungen diskreditiert werden.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Wie man Hume's Gesetz bewesit, oder auch nicht</title><link>https://philosophie-delor.github.io/de/critics/how-to-prove-humes-law/</link><pubDate>Sun, 18 Jan 2026 17:45:33 +0100</pubDate><guid>https://philosophie-delor.github.io/de/critics/how-to-prove-humes-law/</guid><description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ein Beweis von bewundernswerter Konsequenz: Oder wie man 30 Seiten braucht, um eine Definition zu beweisen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="lob-der-formalen-virtuosität"&gt;Lob der formalen Virtuosität&lt;a class="anchor" href="#lob-der-formalen-virtuosit%c3%a4t" aria-label="Link"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Es ist eine seltene Freude, einem Werk wie Gillian Russells &amp;ldquo;How to Prove Hume&amp;rsquo;s Law&amp;rdquo; (2023) zu begegnen. Über 30 Seiten entfaltet sich hier ein Monument formaler Präzision: indexikalische Logik (IL), modale Systeme (S4, B, S5), Temporal-Modal-Logik (TML), Deontisch-Modal-Logik (DML) – jedes System mit eigener Modelltheorie, eigenen Wahrheitsbedingungen, eigenen Relationen auf Modellmengen.&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>