Über den Autor

Kurzprofil

Name: Frieder Delor
Wohnort: Tirol (Österreich)
Tätigkeit: Informatiker
E-Mail: philosophie-delor [at] proton [dot] me
ORCID: 0009-0009-3012-3304
Arbeitsfelder: Ethik, Erkenntnistheorie, Ontologie, Wissenschaftstheorie

Herkunft und Werdegang

Ich bin im alpinen Raum aufgewachsen und lebe heute in Tirol. Mein Bildungsweg führte mich über den zweiten Bildungsweg zunächst zu einem Physikstudium und anschließend zu einer Ausbildung im Bereich der Informatik. Heute arbeite ich hauptberuflich als Informatiker.

Parallel dazu beschäftige ich mich seit meiner frühen Jugend intensiv mit Naturwissenschaften und Philosophie. Im Zentrum standen von Anfang an Fragen nach Erkenntnis, Wirklichkeit und menschlichem Handeln, verbunden mit dem Anspruch, diese Fragen begrifflich klar und methodisch sauber zu bearbeiten.

Grundlagen

Die erkenntnistheoretische Basis meiner Arbeit bildet der kritische Rationalismus in der Tradition von Karl Popper, Hans Albert und William Warren Bartley. Ergänzend spielt die evolutionäre Erkenntnistheorie, insbesondere in der Ausarbeitung von Gerhard Vollmer, eine zentrale Rolle.

Ontologisch vertrete ich einen hypothetischen Realismus und einen emergenten Materialismus im Sinne von Mario Bunge, verstanden als Position der schwachen Emergenz.

Einflüsse und Themenfelder

Meine Arbeit ist interdisziplinär geprägt. Neben Physik und Biologie beziehe ich systematisch Erkenntnisse aus Evolutionsforschung, Verhaltensforschung, Soziologie, Psychologie und Neurowissenschaften ein, ergänzt durch Entscheidungs- und Spieltheorie sowie durch ökonomische Überlegungen, insbesondere aus liberalen Traditionen.

Wichtige Bezugspunkte sind unter anderem Konrad Lorenz, Irenäus Eibl-Eibesfeldt, Antonio Damasio, Robert Sapolsky und Daniel Kahneman, außerdem Friedrich August von Hayek und Nassim Nicholas Taleb, dessen Arbeiten zu Unsicherheit, Nichtwissen und unbekannten Risiken für mich von zentraler Bedeutung sind, weil sie den kritischen Rationalismus konsequent praktisch anwenden und ihn aus dem Bereich der reinen Wissenschaftstheorie in den Kern realer Entscheidungsfindung unter Ungewissheit überführen.

Philosophische Tradition

Ich stehe in der Tradition Aristoteles sowie der skeptischen und empirisch orientierten Strömungen der Antike und verstehe Philosophie als rational prüfbare, wissenschaftsnahe Arbeit. Ich stehe nicht in der platonistischen, idealistischen Schule, die mit moderner Erkenntnistheorie, kritischem Rationalismus und moderner wissenschaftlicher Erkenntnis nicht vereinbar ist.

Aktuelle Arbeit

Mein aktuelles Kernprojekt ist eine kritisch-rationalistische, evolutionäre Ethik, die Erkenntnisse aus den Naturwissenschaften mit kritisch-rationalen Prinzipien bündelt. Dazu entstehen mehrere Texte in Vorbereitung, darunter wissenschaftliche Arbeiten, begleitende Klärungen und Untersuchungen alternativer ethischer und metaethischer Positionen.

Neben den wissenschaftlichen Arbeiten entsteht ein Buchprojekt, das diese Themen in einem größeren Zusammenhang entfalten und für ein breiteres Publikum zugänglich machen soll.

Zweck dieser Website

Diese Website bündelt meine wissenschaftlichen Arbeiten und allgemeinverständlichen Texte an einem Ort. Sie dient als Einstieg in zentrale Fragen und als Navigationspunkt zu weiterführenden Veröffentlichungen und Projekten.

Kontakt (auf eigene Gefahr)

Wer sich beschweren möchte – über den Inhalt dieser Seite, das Verschwinden von Schrödingers Katze, die Unvollständigkeit der Arithmetik oder die allgemeine Ungerechtigkeit eines Universums, das keine Letztbegründung zulässt – darf dies gerne tun. Kritik ist willkommen. Mehr noch: Sie ist der Sinn der Sache. Wer mir einen Fehler nachweist, hat mir einen Gefallen getan. Ich werde ihn korrigieren und mich bedanken – vermutlich in dieser Reihenfolge. Allerdings: Wer kritisiert, muss mit Gegenkritik rechnen. Das ist keine Drohung, sondern das Prinzip. Wer nur Zustimmung sucht, ist hier falsch. Ich kann nicht versprechen, auf jede Nachricht zu antworten. Manche Antworten erscheinen möglicherweise in Form eines Blogbeitrags. Wer das nicht wünscht, sollte es ausdrücklich dazuschreiben. Eine Garantie, dass ich mich daran halte, gibt es nicht – aber ich werde es versuchen, sofern mir die Anfrage nicht als Beispiel für einen besonders lehrreichen Denkfehler zu wertvoll erscheint. Kontaktmöglichkeiten:

E-Mail: philosophie-delor [at] proton [dot] me Kommentarfunktion unter den Blogbeiträgen (erfordert ein GitHub-Konto – ja, auch Philosophie hat mittlerweile eine Versionskontrolle nötig)

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